Wenn ich im Flow bin, ist das nicht gut für den Rücken
So, perfekt, es geht los: Ich weiß jetzt sehr genau, wie ich diese Funktion im Programm umsetzen möchte. Ab jetzt kann ich stundenlang, zur not tagelang am Rechner sitzen und programmieren. Es geht voran. Eins greift ins Andere. Ich bin im Flow.
Auf der einen Seite liebe ich diesen Modus. Auf der anderen Seite vernachlässige ich Wesentliches. Abends merke ich, dass ich gar nichts zu Mittag gegessen habe. Wenn mehrere Arbeitstage hinter einander im Flow gelingen, meldet sich der Mangel an Bewegung. Ich „bekomme Rücken“.
Wenn man Work-Live-Balance als Waage sieht, kippt das Gleichgewicht bei zu viel Flow in Richtung Work. Um dauerhaft zufrieden Arbeiten zu können, ist es also wichtig, auch bei der Möglichkeit, dauerhaft im Flow zu arbeiten, aufzuhören und zu pausieren. Man muss lernen, zuversichtlich zu sein, dass man nach Pausen wieder zurück in den Flow-Zustand kommen kann.

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