Ablehnung als Chance – der Weg zum „Growth Mindset“
Ablehnung im Moment, als ich Anerkennung und Lob erwartet hätte. In der letzten Zeit gleich mehrmals. Bis jetzt, mit 56 Jahren, habe ich immer enttäuscht und verärgert reagiert. Das kann so nicht bleiben.
Selbstführung ist angenehm und praktisch, weil man allein für sein Handeln und Tun verantwortlich ist. Wenn man sich zu etwas entscheidet, droht keine Ablehnung. Aber es gibt so viele Gründe und Ziele, bei denen andere zu überzeugen und mitzunehmen sind. Das klappt nicht immer und dann trifft man auf Ablehnung. Bisher war meine Reaktion grundsätzlich Enttäuschung, Verärgerung und Unverständnis.
Carol Dweck hat in ihrer Forschung gezeigt, das Kinder,denen beigebracht wird, Rückschläge als Lernmöglichkeiten zu betrachten sich langfristig resilienter und erfolgreicher entwickeln. Ich bin 56 Jahre, möchte aber auch das „Growth Mindset“ von Carol Dweck haben und danach leben und handeln.
Egal wer, wann und wo: Wer meine Sicht der Dinge und meine Wünsche ablehnt, tut es in diesem Moment. Ich muss lernen, warum das passiert, was ich tun kann um es zu ändern oder es zu akzeptieren. Der Rückschlag der Ablehnung ist eine Lernmöglichkeit, es besser zu machen. Das kann ich selbst tun. Damit bin ich wieder am Anfang. Jetzt sind es nicht mehr die anderen. Jetzt bin ich am Zug: Es ist wieder Selbstführung und Selbstverantwortung.



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